Forststützpunkt Ellenberg
Aufgabe
Für den Forststützpunkt Ellenberg sollte ein Neubau zur Aus- und Fortbildung der Forstarbeiter, die sowohl theoretischen als auch praktischen Unterricht umfasst, geplant werden. Außerdem wurde ein Umkleide- und Waschbereich für die Waldarbeiter benötigt.
Idee
In einem lang gestreckten Baukörper sind die unterschiedlichen Nutzungsbereiche klar gegliedert. Im Eingangsbereich befinden sich die Umkleide- und Waschräume, es schließt sich eine Werkstatt an und zum Obstgarten hin ist der Lehrsaal. Holz ist selbstverständlich als natürlicher Baustoff die Grundlage zur baulichen Umsetzung.
Bauweise
Der Eingangsbereich wird aus einer sichtbaren KVH-Pfosten-Riegelkonstruktion mit einer Direktverglasung transparent gestaltet. Durch das Konstruktionsprinzip der mit Zellulose hoch wärmegedämmten Holzrahmenkonstruktion, durch eine dampfdiffusionsoffene Bauweise und konstruktiven Holzschutz kann auf chemische Holzimprägnierung verzichtet werden. Ökologische und baubiologische Baustoffe und die gute Wärmedämmung sorgen für ein angenehmes Raumklima und niedrige Energiekosten. Ergänzt wird dies durch eine kontrollierte Be- & Entlüftung.
Als Außenbekleidung kommt eine vertikale Holzverschalungen mit unbehandelten Douglasiebretter zur Ausführung.
Bauherren
Land Baden-Württemberg, Vermögen und Bau Baden-Württemberg, 73 525 Schwäbisch Gmünd
Zahlen und Fakten
Baujahr: 2000
Bruttorauminhalt: 521 m3
Hauptnutzfläche: 63 m2
Verkehr-, Funktions-, und Nebennutzfläche: 56 m2

